Links

Letztes Feedback

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Abenteuer Beerdigung Teil 2

Wir drei Auszubildende schauten uns an und warteten auf das, was unsere Chef uns sagen wollte. „Das war Familie Albrecht“, begann er, „und der Theo Albrecht ist verstorben.“                               Um ehrlich zu sein, konnte ich mit dem Namen nichts anfangen und schaute dementsprechend wohl auch meinen Chef an. „Einer der ALDI-Kründer“, erklärte er dann. Damit konnte ich dann mehr anfangen. Die Familie wollte nicht, dass die Presse irgendetwas mit bekam und somit sollten wir also niemanden davon erzählen. Das verstanden wir natürlich.

Somit haben wir dann die Blumen unter einem anderen Namen bestellt und auch die Träger für den Sarg einen anderen Namen genannt. Nur dem Leiter des Friedhofes, wo die Beerdigung am Donnerstag (29.07.2010) sein sollte, sagten wir den richtigen Namen. Aber auch, dass es geheim bleiben muss. Wir wollten ja schließlich nicht riskieren, dass trotzdem irgendjemand was verriet. Somit war dann die Beerdigung geplant.

Nun hatte ich die Aufgabe den Totenschein aus dem Krankenhaus zu holen. Da stellte sich dann ein Problem. Ich konnte ja nicht dort hin gehen und sagen, ich würde gerne den Totenschein von herrn Schmitz oder so abholen. Da muss man ja schon den richtigen Namen nennen. Also sagte mir mein Chef mindestens drei Mal, dass ich, wenn die Frage aufkommen sollte, ob es DER Albrecht ist, sagen solle, dass ich es nicht wüsste. Mit gemischten Gefühlen ging ich also zum Krankenhaus und sagte in der Aufnahme, dass ich den Totenschein von Herrn Albrecht abholen möchte. Darauf sagte die Dame: „Ach, der Albrecht ist tot.“ Ich erwiderte nichts, erzählte es in der Firma aber meinem Chef. Dieser meinte, dass da schon nichts durch sickern würde.

Somit ging dann der Montag zu Ende und der Dienstag verlief ohne jegliche Zwischenfälle.

Bis ich abends um 7 Uhr von einer Auszubildende (V.) einen Anruf bekam. Sie sagte, ich solle nicht fragen sondern einfach zur Firma kommen, Es sei was an die Presse gelangt und die Familie würde von der Presse belagert werden.

Ich zog mich also an und raste zur Firma. Zur gleichen Zeit kamen auch mein Chef und V. dort an.

„Was ist denn los?“ fragte ich verwirrt…

 

...Teil 3 folgt...

6.8.10 17:46

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen